Wir alle kennen folgende Situation: wir sind an einem Netzwerkanlass und am anschliessenden Apéro kommt von unserem Gegenüber die Frage: „Und was machen Sie so beruflich?“. Wenn Sie an dieser Stelle ein beklemmendes Gefühl in der Brustgegend, einen trockenen Hals, feuchte Hände oder einen steigenden Puls wahrnehmen, sind Sie zuwenig gut vorbereitet, spontan zu sein! Wie wäre es für Sie, wenn Sie in diesem Moment eine kurze, knackige Antwort aus dem Ärmel ziehen könnten, die Ihr Gegenüber neugierig macht?
Die Entwicklung Ihres eigenen Elevator Pitchs kann dabei gute Dienste leisten. Mit ihm an der Seite wird Ihnen nie mehr passieren, dass Ihnen die Worte fehlen oder Sie gar nicht wissen, wo anfangen. Doch woher stammt eigentlich der Name Elevator Pitch? Der Legende nach waren es die aufstrebenden Vertriebsleute in den USA, welche in den 80er-Jahren ihre Ideen den Vorstandsvorsitzenden präsentieren wollten, diese jedoch weder telefonisch erreichten, noch einen Termin erhielten. So machten sie sich Gedanken darüber, wie Sie am einfachsten und effektivsten die Entscheidungsträger erreichten, um ihre Idee, ihr Konzept zu präsentieren. Sie dachten: kein Weg führt am Fahrstuhl vorbei! Und so passten sie die Entscheidungsträger einfach ab und fuhren mit ihnen im Aufzug. Je nach Höhe der Gebäude dauerte eine solche Fahrt zwischen 20 Sekunden und 2 Minuten. Die Frage war also nur noch: wie überzeuge ich mein Weggefährte in 30 Sekunden von meinem Konzept, meinem Produkt, meiner Dienstleistung, meiner Geschäftsidee? Vielleicht ging es diesen Vertrieblern damals genauso wie Ihnen heute bei der Akquise, bei Netzwerkanlässen, in Gesprächen mit potenziellen Partnern und Investoren. Immer wieder hört man: „Um was geht’s denn, habe keine Zeit.“
Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wie ihr eigener Elevator Pitch zu ihrer Person lautet? Alleine mit „Ich arbeite bei X und mache Y.“ lässt müde Geister einschlafen. Im Informationszeitalter werden wir alle mit Informationen überflutet und Interesse zu wecken funktioniert nur über mindestens 1% Neugier. Der einfachste Einstieg für Ihren Elevator Pitch geschieht mit einer knackigen Frage, die zum Nachdenken anregt und neugierig macht. Zum Beispiel: „Wissen Sie, warum 7 von 10 Kunden, welche ein Unternehmen verlassen, sich missachtet fühlen?“.
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«Und was machen Sie so beruflich?» – Lorenz Wenger